Am 10.04.2013 fand in der Burgauer Kapuzinerhalle eine Informationsveranstaltung der Stadt Burgau statt, bei der die Geschäftsführer der PANSUEVIA GmbH & Co. KG Julia Feger und Gianluca Beraldo, sowie Carsten Wolf, Projektleiter der der Bau-ARGE, die mit dem Ausbau der Autobahn beauftragt ist über den Ausbau der A8 informierten und sich den Fragen der Bürger stellten. Zunächst informierte der technische Geschäftsführer Gianluca Beraldo über das Projekt, über Ecktermine, den Vertrag und über den aktuellen Stand der Arbeiten.

Die Anrainer konnten daraufhin ihre Fragen stellen, wobei es vor allem darum ging, dass zu viele Querungen gleichzeitig gesperrt sind. Eine weitere Sorge der Bürger war, dass durch die Belastung der Straßen durch die vielen LKW Verschmutzungen und sogar Schäden entstehen.

Gianluca Beraldo und Carsten Wolf sagten zu, dass Schäden, die nachweislich durch den Autobahnausbau entstehen, weil LKW zum Beispiel auf nicht entsprechend zugelassenen Straßen fahren, reguliert werden. Öffentliche Straßen einer für den Schwerlastverkehr zugelassenen Bauklasse dagegen werden auch durch die vielen LKW nicht beschädigt.

Bezüglich der Verschmutzungen unternimmt die Bau-ARGE bereits ihr Möglichstes. Monatlich werden mehr als 25.000 EUR für die Säuberung der Straßen ausgegeben – alle in der Region verfügbaren Kehrmaschinen sind hier im Einsatz.

PANSUEVIA weiß um die außergewöhnliche Belastung der Anwohner, wirbt jedoch um Geduld und Verständnis. Der 6-streifige Ausbau von 41 km Autobahn innerhalb von 4 Jahren ist ein gewaltiges Projekt und kommt ab September 2015 der Region, den Pendlern und vor allem den Anwohnern zugute.

Zur Frühjahrssitzung der Vollversammlung der IHK Schwaben am 05.03.2013 wurde der technische Geschäftsführer der PANSUEVIA eingeladen, um über den 6-streifigen Ausbau der A8 zwischen Ulm-Elchingen und Augsburg West zu berichten.

v. l.: Dr. Andreas Kopton (IHK-Präsident), Gianluca Beraldo (techn. Geschäftsführer PANSUEVIA), Peter Saalfrank (Hauptgeschäftsführer IHK Schwaben) Gianluca Beraldo, Vortrag über den aktuellen Stand des Ausbaus der A8 zwischen Ulm/Elchingen und Augsburg-West

Gianluca Beraldo referierte über das Projekt im Allgemeinen und ging dabei zunächst auf die Planung und den Bauablauf ein, wobei Projektstruktur, Eckdaten und Kennzahlen die Kernthemen waren. Außerdem wurde der Betriebsdienst näher erläutert, der ebenfalls in den Aufgabenbereich der PANSUEVIA gehört. Das Betriebsteam, die Ausstattung der Autobahnmeisterei, der Winterdienst, sowie der Betrieb und die Arbeitssicherheit standen dabei im Mittelpunkt.

Weitere Themen neben Verkehr und Logistik waren Bildungspolitik, die IHK Finanzen und Trends/Ausblick Geschäftsfeld International.

Am Donnerstag den 28.02.2013 folgte der Kindergarten St. Nikolaus in Freihalden unserer Einladung und besuchte unsere Autobahnmeisterei. Zunächst überreichte die kaufmännische Geschäftsführerin Julia Feger den Besuchern einen Scheck über 500,00 EUR, wie zuvor auch schon den anderen Kindergärten des Marktes Jettingen-Scheppach. Dann durften die 28 Kinder ein Räumfahrzeug aus nächster Nähe anschauen, sehen wo und wie das Salz herausgestreut wird, Fragen stellen und natürlich auch einmal einsteigen. Die Kinder haben ausgemessen, dass ein Schneepflug 26 Kinder breit ist und sind – nachdem Autobahnmeister Stefan Schmid es genau erklärt hat – den Weg nachgelaufen, den der Schnee nimmt, wenn er von der Fahrbahn geräumt wird.

Einweisung Räumfahrzeug Besichtigung der Salzlagerhalle

Danach ging es in die – leider schon zum Großteil geleerte – Salzlagerhalle. Stefan Schmid erklärte den interessierten Besuchern den Unterschied zwischen Feucht- und Trockensalzstreuung. Was die Aufgaben der Autobahnmeisterei während der Sommermonate sind, konnten die Kinder anhand von Bildern in den Büroräumen erfahren. Anschließend gab es für alle eine Brotzeit und warmen Kakao. So gestärkt bestiegen die Kinder dann wieder den Bus für die Rückkehr zum Kindergarten. Einige haben sogar entschieden, später auch einmal in der Autobahnmeisterei zu arbeiten und das Räumfahrzeug zu fahren.

Die Kinder des Kindergartens Johann Breher nehmen den Scheck entgegen.

Zu Beginn des neuen Jahres überbrachten die Geschäftsführer der PANSUEVIA Julia Feger und Gianluca Beraldo einen Scheck über je 500 Euro an die Kindergärten in Jettingen-Scheppach. Um den Kindern zu zeigen, wer die Besucher sind und was unter anderem ihre Aufgabe ist, wurden die Geschäftsführer von Autobahnmeister Stefan Schmid in einem Räumfahrzeug chauffiert. So konnten die Kinder aus nächster Nähe den Unterschied zwischen der Schneeschaufel der Eltern zu Hause und einem Schneepflug an einem Räumfahrzeug für die Autobahn sehen. Wer wollte, durfte auch einsteigen, hupen und selbstverständlich Fragen stellen.

Zur Eröffnung des Kreisverkehrs fanden sich die Verantwortlichen vor Ort ein.

Von links: Carsten Wolf (Projektleiter Bau-ARGE), Dirk Heim (Straßenbaufirma Heim), Julia Feger (kaufm. Geschäftsführerin PANSUEVIA), Günther Brenner (Kämmerer), Hans Reichhart (Bürgermeister), Dieter Heim (Straßenbaufirma Heim), Martin Hatzelmann (Staatliches Bauamt Krumbach)

Am 7.12.2012 konnte der neue Kreisel für den Verkehr freigegeben werden. Damit entspannt sich die Situation für die Anwohner und Unternehmen im Ortsteil Scheppach wieder. Der Kreisverkehr führt die Autofahrer nun auf die Umgehungsstraße und später zur neuen Autobahnauffahrt. Er ist also ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen des 6-streifigen Ausbaus der Autobahn 8.

Unser besonderer Dank gilt den Bürgern und Unternehmern, die durch diese Baumaßnahme wesentliche Einschränkungen oder Belastungen in Kauf genommen haben.

Die Arbeiten rund um den A8-Ausbau laufen auf Hochtouren.

Ein für die Einwohner Limbachs wichtiger Schritt ist geschafft: die Autobahn-Überführung in Limbach konnte am 17. August 2012 nach monatelanger Sperrung wieder freigegeben werden. Die Zeit der langen Umwege ist damit vorbei, wie Julia Feger, Geschäftsführerin der PANSUEVIA in ihrer Begrüßung feststellte.

Kurz nach 18:00 Uhr wurde das Bauwerk in dem Burgauer Stadtteil offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Julia Feger bedankte sich außerdem bei den Limbacher Bürgern für die Geduld, die sie in den vergangenen vier Monaten aufgebracht haben. Gernot Rodehack, Leiter der Dienststelle Kempten der Autobahndirektion Südbayern, wies auf die große Bedeutung der Überführung hin, da sie den Stadtteil mit dem gesamten Landkreis verbindet. Burgaus Bürgermeister Barm lobte die Bauarbeiter, die das Bauwerk in den vergangenen Wochen unter Hochdruck fertiggestellt haben. Pfarrer Martin Finkel aus Burgau und Diakon Erhard Hindelang segneten die Überführung.

Das neu fertiggestellte Bauwerk ist 53 Meter lang und 11,8 Meter breit. Die 627 m² Fläche teilen sich die Autofahrer mit den Fußgängern, für die ein eigens gesicherter Gehweg zur Verfügung steht. Nachdem das Band von Julia Feger (PANSUEVIA), Bürgermeister Konrad Barm, Gernot Rodehack (ABDSB) und Roswitha Schömig (staatl. Bauamt Krumbach) durchgeschnitten wurde, machten sogleich einige Limbacher Kinder eine Testfahrt auf der Straße.

Eröffnung der Überführung v.li.: Julia Feger (PANSUEVIA), Konrad Barm (Bürgermeister Burgau), Gernot Rodehack (ABDSB), Roswitha Schömig (staatl. Bauamt Krumbach)